Das interaktive Medienprojekt der Klasse 3a finden sie hier!
Eindrücke von der 1. TuSch-Projektwoche in der HWS - Frau Demmin
Freitag Vormittag 10.30 Uhr: ich schaffe es endlich, einen Gang durch Schule zu machen.
Großes Puppentheater, alle schauen gespannt, wie die Spieler mit den selbst gebauten Puppen eine Szene gestalten: Spannungsaufbau, Konflikt, Lösung – so geht’s!
Schattenumrisse aus dicker Pappe (?) aussägen, Fußboden sieht sehr schlecht aus…(wäre das nicht besser in der Holzwerkstatt aufgehoben? typischer Schulleitungsgedanke…), parallel Texte schreiben, konzentrierte Stimmung, niemand bemerkt mich.
Aufstellung auf 4 Linien im Raum, Klassenlehrerin und Künstlerin weisen die Kinder ein, bemerken mich gar nicht. Was hat das mit den Körperumrissen zu tun und dem Sitz der Gefühle, die ich neulich in der Paula sah? Bin gespannt.
Leporellos von ungeahnter Länge werden mir stolz in die Hand gedrückt, eifriges Schreiben überall, wo hat sich denn die Fotografin versteckt?
Wer wird die Lehrerinnen fotografieren dürfen? Ist das eine pädagogische Entscheidung oder eher ein fachliche? Fachsimpeln mit einer Fotografin…
Ein Kind als Expertin an der Kamera, die Kinder drapieren sich nach Anweisung vor einem grünen Hintergrund, geheimnisvoll!
Im Treppenhaus liegen Kinder vor großen Umrissen von Körpern ganz versunken in ihre Arbeit, drinnen wird geschrieben, Kinder entdecken mich und wollen mir sofort ihren Film zeigen, pfiffige Idee!
Laptops sind geöffnet, arbeitsame Stille, Kinder ignorieren mich, sprechen sich mit dem Künstler und dem Klassenlehrer ab, worum geht’s eigentlich?
Soweit meine Eindrücke, ich bin sehr gespannt, wie es im Mai weiter geht und was dann wie präsentiert wird! Die Ernsthaftigkeit der Kinder bei der Arbeit war beeindruckend!
Aus der 1a
„Du bist du“ in Fotografie umgesetzt
Inhaltsangabe:
Am ersten Tag haben wir uns mit der Kamera auseinandergesetzt und deren Bestandteilen, sowie der Bedienung. In den beiden folgenden Tagen beschäftigten sich die Kinder mit sich selber und ihren Besonderheiten. Zum dritten Tag brachten die Kinder besondere, persönliche Requisiten mit, mit denen sie sich dann am Donnerstag und Freitag gegenseitig fotografiert haben. Auch durften die Kinder sich noch an ihrem Lieblingsort auf dem Schulhof fotografieren und schrieben Sätze zu Sachen, die sie besonders mögen, ihre Lieblingsessen und den Lieblingstieren.
Hier die persönlichen Eindrücke der Kinder zu der ersten Woche.
Fotos gibt es noch nicht, diese werden die Kinder auf ihrer Vernissage bei dem Präsentationsnachmittag zeigen.
Dazu sind schon jetzt alle herzlich eingeladen.
Ich fand fotografieren toll (Sidan).
Ich fand das Kameramalen gut (Mattes).
Ich fand toll, was wir über die Kamera gelernt haben (Osman).
Ich fand gut, dass ich die Lehrerin fotografieren durfte (Arved).
Ich fand toll, dass wir in der letzten Stunde immer draußen spielen durften (Till, Seeralan).
Ich fand toll, dass Ismail und ich uns fotografieren durften und Frau Hasheider uns beiden mit Umarmung (Lucca).
Ich fand alles toll (Ismail, Ayse-Nur, Nurcan, Luke, Johanna).
Ich fand toll, dass ich und Nurcan uns fotografiert haben (Kusi).
Ich fand das gegenseitige Fotografieren toll (Sibel, Lina, Magnus).
Ich fand toll, dass ich Frau Hasheider fotografieren durfte, auch noch in der ganzen Pause (Layla).
Ich fand von der Projektwoche toll, dass wir so tolle Sachen über die Kamera gelernt haben (Liza).
Klasse 4a "Du bist du" : Puppenbau und Puppenspiel
In Zusammenarbeit mit der Künstlerin Barbara Seithe und ihrer Klassenlehrerin haben die Schüler und Schülerinnen der 4a aus Schaumstoffwürfeln mit Scheren Puppenköpfe modelliert, sie mit Sinnesorganen ausgestattet und "Körper" genäht. Dann wurden die individuell gestalteten Puppen zum Leben erweckt. Auf einer Handpuppenbühne stellten sie sich zunächst alleine pantomimisch vor, anschließend traten sie sprechend auf. Schüler, Schülerinnen und Handpuppen wurden unzertrennlich und entwickelten in Kleingruppen kurze Szenen, die sie mit großer Begeisterung auf der Puppenbühne aufführten. Äußerst ungern ließ man die Handpuppen die Ferien in der Schule verbringen. In den noch folgenden Projekttagen sollen unter anderem von jeder Puppe ein Steckbrief erstellt und ein einfaches Bühnenbild gebastelt werden. Im Vordergrund wird jedoch das Puppenspiel unter dem Motto "Du bist du" stehen.
VK Projektwoche
Thema: „Du bist Du“
Zusammen mit der Tanzpädagogin Gesche Lundbeck wollen wir eine Tanzperformance mit eigenen Texten entwickeln.
Tag: Warm-up Übungen zum Kennenlernen und erste
Tag: Wir berichten von unseren ersten Begegnungen in
Übungen.
3.Tag : Wir erzählen, was in unseren Heimatländern anders
ist und schreiben unsere Eindrücke auf. Das alles
versuchen wir szenisch umzusetzen.
Wir singen Lieder in unserer Sprache.
4.Tag: Wir präsentieren uns gegenseitig unsere kleine
Spielsequenzen und setzen Spiel- und Tanzszenen
zusammen.
Während der ganzen Projekttage waren alle Kinder der VK hochmotiviert und es war sehr beeindruckend zu sehen, wieviel Ausdrucksmöglichkeiten sie fanden um, etwas von sich mitzuteilen. Jetzt sind alle gespannt auf die noch folgenden Prowotage und möchten gerne ihre Darbietungen vor Publikum auch zeigen.

Die Projektwoche war für unsere 2 a mal etwas ganz anderes: vor allem Bewegung, Musik und Tanz. Darüber hinaus zeichneten und malten sich die Schüler(innen) gegenseitig, auch auf riesige Packpapierflächen. Wer hätte gedacht, dass unsere Tanzlehrerin sich spontan dazusetzte und mitmalte? Sie arbeitete mit Freude in unserer Klasse, und die Kinder ließen sich neugierig auf ihre Ideen ein, die am Ende in einer kleinen Choreografie mündeten. Mancher (sonst unruhiger) Schüler ahmte mit hoher Konzentration die Bewegungen seines Partners als Spiegelbild nach, ein anderes Mal folgten wieder alle den anmutigen Bewegungen der Tanzlehrerin. Am Ende fanden alle, dass es eine schöne Woche war und sie viel Spaß miteinander hatten.
Die Projektwoche war für unsere 2 a mal etwas ganz anderes: vor allem Bewegung, Musik und Tanz. Darüber hinaus zeichneten und malten sich die Schüler(innen) gegenseitig, auch auf riesige Packpapierflächen. Wer hätte gedacht, dass unsere Tanzlehrerin sich spontan dazusetzte und mitmalte? Sie arbeitete mit Freude in unserer Klasse, und die Kinder ließen sich neugierig auf ihre Ideen ein, die am Ende in einer kleinen Choreografie mündeten. Mancher (sonst unruhiger) Schüler ahmte mit hoher Konzentration die Bewegungen seines Partners als Spiegelbild nach, ein anderes Mal folgten wieder alle den anmutigen Bewegungen der Tanzlehrerin. Am Ende fanden alle, dass es eine schöne Woche war und sie viel Spaß miteinander hatten.

Das Projekt „Türkei“
Anders als die übrigen Klassen, haben wir die Woche nicht mit einem TuSch-Projekt verlebt, sondern uns voll dem Thema „Türkei“ gewidmet, denn im kommenden Monat findet unsere große Reise nach Isparta statt.
Uns interessierte es, noch mehr herauszufinden über Kinder in der Türkei, türkisches Essen, die Geschichte, Sehenswürdigkeiten, Märchenfiguren und natürlich Isparta selbst.
In jeder Gruppe haben drei oder vier Kinder gearbeitet und wundervolle Plakate erstellt.
Ergänzt wurde die Arbeit durch türkische Spiele in der Turnhalle und türkischen Tanz, den Halay, und durch das Erleben der Kultur „durch den Magen“: nachdem wir am Dienstag ein typisch türkisches Frühstück mit Menemen (türkischem Rührei), Schafskäse, Fladenbrot und Oliven genießen durften, haben die Kinder am Mittwoch selbst Sigara Böreği hergestellt. Es war köstlich!
Am Freitag war dann der große Tag, an dem wir schon ein bisschen das vereisen üben und „Flugluft“ schnuppern wollten, ein Ausflug zum flughafen! Zum Glück hatten wir großartiges Wetter und konnten viele Flugzeuge starten und landen sehen. Die Vorführung der Modellschau rundete das ganze ab.
Den Abend ließen wir mit einer Übernachtung in der Paula ausklingen, eine kurze Nacht zwar, aber mit viel Spaß!
Klasse 4c
„Du bist du“ – als Stehfigur dargestellt
Zu Beginn der Projektwoche hatte jedes Kind die Aufgabe, sich vor einer riesengroßen Schattenwand mit einer Tätigkeit, vielleicht auch seiner Lieblingsbeschäftigung wie Fußball spielen oder lesen, darzustellen. Das Schattenbild wurde fotografiert, mit einem Beamer auf dicke Pappe projiziert und abgezeichnet. Im nächsten Arbeitsschritt war es Aufgabe, den Umriss zweifach auszusägen. Mit Abstandshaltern sollen im zweiten Teil der Projektzeit Stehfiguren entstehen, die nicht mit Farbe gestaltet werden, sondern mit kleinen, individuellen Textstreifen.
Obwohl gerade zu Beginn der Projektwoche nicht parallel gearbeitet werden konnte, gab es immer etwas zu tun. Die Kinder waren angetan von den vielen unterschiedlichen Aufgaben, die sie mit großem Einsatz und Konzentration bewältigt haben.

Schülermeinungen
Mir hat gefallen, dass es so viele verschiedene Arbeiten gab. (Nick, Luca, Alexander, Ali)
Ich fand die Projektwoche super, weil ich die Schattenbilder toll fand. (Vincent, Ele, Thore, Pascal)
Mir hat die Schattenwand gut gefallen. Wir konnten eine Figur zum Abmalen aussuchen. (Maya)
Ich fand die Projektwoche total super, aber am besten war das Abmalen der Schatten. (Aleksandra)
Mir hat die ganze Projektwoche gefallen, aber am besten fand ich das Sägen. (Selma
Ich fand toll, dass wir unterschiedliche Sachen gemacht haben. Das Sägen hat großen Spaß gemacht. (Furkan)
Ich fand die Schattenwand und das Sägen ganz toll. (Acelya)
Mir hat gefallen, dass ich mit dem Sägen fertig geworden bin. Es war anstrengend. (Alva)
Ich fand besonders toll aus Papierstreifen Zacken auszuschneiden. (Desirèe)

Wir - die Klasse 2c und Jule aus der 3b – haben zusammen das „Kleine Ich bin Ich“ aufleben lassen und einen „Kistentrickfilm“ gedreht.
Man glaubt es kaum, aber wir haben alle in eine einzige Kiste gepasst, obwohl wir immerhin 20 Kinder waren. Im Dunkeln haben wir uns aneinander gedrückt und etwas Geheimnisvolle ist mit uns geschehen.... Wir stiegen schließlich wieder aus der Kiste... Was war passiert? Hmm... Das kann man nicht so einfach in Worte fassen... Das muss man sich ansehen!
Kurzbeschreibung Projektwoche TuSch Klasse 4b
Die Klasse 4b hat in der Projektwoche mit dem Fotografen Jonas Kolenc zusammengearbeitet. Um Ideen für Fotos zu bekommen, haben wir zunächst gemeinsam einen Fragebogen zum Thema `Du bist Du´ erstellt. In den späteren Antworten wurde deutlich, zu welchem Aspekt und mit welchen Requisiten sich die Kinder gegenseitig fotografieren wollten.
Die Ergebnisse präsentieren beim Schulfest am 27. Mai im unserem Klassenraum.
Klasse 1b: Tanz und Choreographie
mit der Theaterpädagogin Meike Klapprodt und den Klassenlehrern Hasan Demir und Renate Welsch
Ausgangspunkt war das Bilderbuch „Irgendwie Anders“ von …
Irgendwie Anders ist nicht so wie die andern und wird deshalb ausgegrenzt. So
ist er sehr verwundert und irritiert, als es an seiner Tür klopft und Etwas zu ihm kommt, ihn kennen lernen will. Etwas behauptet, genauso irgendwie anders zu sein wie Irgendwie Anders. Irgendwie Anders erkennt: „Du bist nicht genauso irgendwie anders wie ich. Aber das ist mir egal.“
In den ersten fünf Tagen näherten wir uns dem Thema auf unterschiedliche Weise. Grundlegende Theaterübungen brachten den Kindern die „Bühne“ näher. Wir tanzten, spielten und suchten Haltungen, Positionen für das Gefühl, nicht dazu zu gehören. Wir suchten Begriffe dafür wie wütend, beleidigt, traurig, einsam. Jedes Kind ahmte die Haltung eines anderen nach: ich will so sein wie du.
Wir malten unsere Körper auf große Papierbahnen und überlegten: Wo spüre ich dieses Gefühl (Wut, Freude)? Und welche Farbe hat dieses Gefühl für mich? Wir stellten uns in eine Reihe, in eine Schlange auf, nahmen den Raum von allen Seiten aus wahr. Wir übten zielgerichtetes Gehen, erprobten unsere Stimme, experimentierten mit Spiegeln und erfanden schließlich den AkzepTANZ. Die Kinder fanden Schritte und Gesten für die veränderte Haltung: Du bist o.k. Du bist anders, aber das ist egal. Du gehörst dazu! Und wir setzten diese zu einer Bewegungsabfolge zusammen.
In den letzten drei Tagen hatten wir das gemeinsame Ziel: unsere Puzzleteile zu einem Ganzen zusammen zu fügen und unseren Auftritt zu proben.
Die Kinder lernten mit Hilfe von spielerischen Methoden den Dialog zwischen Irgendwie anders und Etwas aus dem Buch auswendig und übten sich im chorischen Sprechen. Wir arbeiteten mit viel Ausdauer und Konzentration und so waren wir alle glücklich über die gelungene Aufführung.