Heinrich-Wolgast-Schule

Ganztagsschule

G R U N D S C H U L E
SCHULGESPRÄCH 09|11
HWS-NACHRICHTEN FÜR ELTERN | NR.13
Liebe Eltern!
Mit dem neuen Schuljahr sind wir nun endlich in den Ganztag gestartet!
Unsere ersten Eindrücke schildern wir Ihnen auf den folgenden Seiten.
Mit dem Einstieg in die Ganztagsarbeit hat sich bei uns auch der Einsatz von
LehrerInnen verändert. Sie arbeiten – anders als früher – möglichst nur noch in
einem Jahrgang. In diesem Jahrgangteam tauschen sie sich regelmäßig aus und
stellen sicher, dass in den Parallelklassen vergleichbar gelernt wird. Das erleichtert
auch die Entwicklung unseres schuleigenen Curriculums, eine Art Lehrplan, der die
Besonderheiten unserer Schule berücksichtigt.
In den Jahrgangteams der 1. und 2. Klassen arbeiten auch die ErzieherInnen mit,
denn als Experten für Elementarerziehung geben sie wertvolle Impulse für diese
Altersgruppe und erleichtern den Übergang von der Kita zur Schule.
Auch wenn wir uns selber schon lange als Schule mit kulturellem Schwerpunkt
verstehen, sind wir nun offiziell zur „Kulturschule“ ernannt worden. Was das für die
HWS bedeutet, lesen Sie im Beitrag unserer beiden Kulturschulbeauftragten Frau
Schäffer und Herrn Beleites.
Außerdem ist das HWS-Team auch in diesem Jahr wieder gewachsen. Fünf neue
Lehrer und Lehrerinnen stellen sich Ihnen vor.
In der Gewissheit, dass sich alle die größte Mühe geben, den Ganztag sinnvoll und
lernproduktiv zu gestalten,
Ihre
Petra Demmin
(Schulleiterin)
Heinrich-Wolgast-Schule
Greifswalder Str. 40 | 20099 Hamburg | Tel.: 42 88 82 70 Fax: 428 88 27 22
www.heinrich-wolgast-schule.de
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INHALT GANZTAGSSCHULE
Leinen los! Seite 2
LOSGELEGT
Ganztagsschule aus Schülersicht Seite 3
AUSGEZEICHNET
Hurra, wir sind Kulturschule! Seite 4
SACHUNTERRICHT
Mehr Natur- und Technikwissen Seite 5
VORGESTELLT
Ich heiße… Seite 5
WAS MACHT EIN
Schul-Sozialpädagoge? Seite 7
TERMINE
Veranstaltungen, Ferien, Impressum Seite 8
GANZTAGSSCHULE Leinen los!
Ich freue mich sehr, dass wir mit so großer und guter Besatzung in den ganztägigen
Schulbetrieb starten konnten. An Bord sind alte und neue LehrerInnen, mit unserer
Schule und dem Stadtteil vertraute ErzieherInnen sowie eine „Küchenfrauschaft“,
die die SchülerInnen in ihrem neuen Schulalltag begleiten.
Bereits in der Vorbereitungszeit waren alle Pädagogen und auch das nichtpädagogische
Personal sehr engagiert und haben manche Überstunde gemacht.
Unser Hausmeister Herr Mialki war die ganzen Sommerferien vor Ort und hat die
Umbauten überwacht und Fehler verhütet! So wurde die Küche nach
Baufehlerbeseitigung noch in der Nacht vor dem letzten Ferientag eingebaut und
die Küchendamen haben bis in die darauf folgende Nacht Geschirr gespült.
Wer nun um 11.30 Uhr einen Blick in die Paula wirft, sieht hübsch gedeckte Tische
mit kleinen blauen Hockern und fühlt sich ein bisschen wie bei „Schneewittchen und
die sieben Zwerge“ – nur, dass für 70 Zwerge gedeckt ist…
In der Mittagsfreizeit halten sich die Kinder an verschiedenen Orten auf: in der
Klasse, auf dem Hof, in der Schülerbücherei, im Ruheraum, in der Turnhalle, im
Computerraum, auf dem Danziger Spielplatz und in der „Hortensie“ – das ist der
ehemalige Hort 1. In den beiden Räumen der Hortensie verhalten sich die Kinder so
ruhig und rücksichtsvoll, dass es eine Freude ist!
Auf Anraten von Christine Budnik, der Leiterin des ehemaligen Horts in der HWS,
haben wir eine „Bewegungsbaustelle“ angeschafft, die in den „Lernwelten“ schon
eingesetzt wird. Zu den Inhalten der „Lernwelten“ erfahren Sie mehr auf den
Elternabenden.
Noch ist nicht alles fertig und läuft nicht alles rund, aber daran arbeiten wir.
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Der Ruheraum wird farblich gestaltet und die Schülerbücherei mehr Bücher
bekommen. Wünsche, Vorschläge oder auch Kritik können die SchülerInnen in der
nächsten Kinderkonferenz einbringen.
Haben Sie Anregungen oder Fragen zum Ganztag? Sprechen Sie uns bitte an!
Und hier noch eine dringende Bitte der ErzieherInnen: Eltern, die Ihre Kinder am
Freitagnachmittag abholen, sollen diese immer bei der jeweiligen Aufsicht
abmelden!
Petra Demmin
LOSGELEGT Ganztagsschule aus Schülersicht
Wie erleben SchülerInnen einer 4. Klasse ihren Wechsel in den Ganztagsunterricht?
Lesen Sie hier ihre Antworten:
Welche Veränderungen gefallen Euch an der Ganztagsschule?
V.
: Dass die Schule jetzt länger ist. Das find’ ich gut, dann können wir mehr spielen.
F.: Jetzt gibt es den Spielecontainer, man kriegt einen Ausweis und damit leiht man
sich dann Spiele aus, für die Pause, damit man sich nicht langweilt.
A.: Die Pausen sind jetzt viel länger als vorher und wir können länger Fußball
spielen.
B.: Schule ist jetzt viel lustiger. Es gibt die Hortensie und wir essen hier auch.
Wie findet Ihr das gemeinsame Mittagessen?
O.
: Ich find’s gut, nur oft gibt’s Fleisch. Dann ess’ ich immer nur Salat. Einmal hat
mich der Koch gefragt, ob ich noch Nudeln will.
J.: Ich finde gut, dass wir hier essen können, aber das Essen ist nicht so lecker wie
im Hort.
Was hat sich am Unterricht verändert?
P.
: Wir haben jetzt ein neues Fach, das heißt Lernwelten. Da machen wir so was
wie Nähen, Häkeln oder gehen in die Bücherhalle, um uns Bücher auszuleihen, die
man für solche Sachen brauchen kann.
V.: Wir gehen auch schwimmen und kommen da mit anderen Kindern zusammen.
Was findet Ihr noch nicht so gut am Ganztagsunterricht?
O.
: Das Essen ist noch nicht so gut, aber dazu haben wir schon Blätter gemacht.
J.: Wir haben von Mathe ein bisschen wenig, dann haben wir auch noch
Lernwelten, Englisch und Türkisch – wir haben von allem ein bisschen wenig.
Wie findet Ihr, dass Ihr die Hausaufgaben jetzt in der Schule macht?
P.
: Der eine gibt uns Hausaufgaben, der andere und dann ist es einfach Pflicht,
dass man die bis da und dahin geschafft hat. Wenn nicht, dann sollen wir sie eben
zuhause machen. Aber darauf hab ich auch keine Lust, dafür ist das doch
Ganztagsschule.
M.: Wir kriegen manchmal Hausaufgaben, aber dann machen wir die nicht in der
Übungszeit, sondern andere Übungsblätter und nicht so viele Hausaufgaben und
das find’ ich doof.
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G.: Mittwochs fällt der Sportunterricht immer in die Übungszeit und dann haben wir
an dem Tag keine Übungszeit.
J.: Ich finde das doof, wir haben nur 45 Minuten und dann sagen die Lehrer, wir
sollen von allen Fächern etwas machen.
Ihr könnt jetzt selbst entscheiden, was und wie viel Ihr macht?
Y.
: Ja, das ist gut, weil man dann auch alleine arbeiten kann.
D.: Ich finde das auch gut, weil, wenn wir größer sind, dann müssen wir unsere Zeit
ja auch einteilen.
Ihr seid jetzt bis zum Nachmittag als Klasse zusammen. Wie findet Ihr das?
B.
: Viel besser, weil es mehr Spaß macht, wenn alle zusammen sind und nicht einer
da oder da.
M.: Ich finde, dass die Ganztagsschule besser ist, weil man viel mehr Zeit mit
seinen Freunden hat.
M.: Wir spielen wir auch mehr zusammen.
Y.: Es macht Spaß.
Würdet Ihr den Ganztagsunterricht wieder mit dem Halbtagsunterricht
tauschen wollen?
N.
: Nein, ich finde es besser, dass man die Ganztagsschule lässt, weil man hier
essen und in der Schule seine Hausaufgaben machen kann.
G.: Die Ganztagsschule ist gut so, wir haben mehr verschiedene Kurse.
P.: Eigentlich find ich den Ablauf gut, aber was ich mittel finde ist, dass ich viele
Freunde habe, die ich gar nicht mehr richtig sehen kann, weil ich bis nachmittags in
der Schule bin.
Vielen Dank! Das Interview führte Renée Püthe-Siegert
AUSGEZEICHNET Hurra, wir sind Kulturschule!
Seit einem Jahr sind wir nun TuSch-Partner des Deutschen Schauspielhauses und
viele von Ihnen haben am 27.Mai unser Kulturfest besucht. Über die vielen
positiven Rückmeldungen und Ihre weiteren Anregungen haben wir uns gefreut.
Nun dürfen wir uns seit diesem Schuljahr auch noch „Kulturschule“ nennen.
Im vergangenen Schuljahr hat die Schulbehörde 20 Schulen das Angebot gemacht,
Kulturschule zu werden. Dazu musste eine Bewerbung verfasst werden, die auf die
bereits vorhandenen kulturellen Aktivitäten der Schule verwies.
Da wir seit vielen Jahren Theaterprojekte durchführen, die Malschule der
Kunsthalle besuchen, mit den Schülern ins Theater gehen und auch die
musikalische Ausbildung unserer Schüler fördern (JeKi), war unsere Bewerbung
erfolgreich und nun gehören wir zu den 7 Schulen in Hamburg, die von der
Gabriele Fink Stiftung und der Behörde für Bildung und Sport drei Jahre lang auf
ihrem Weg zur Kulturschule begleitet werden. Am 1. September werden wir in
Anwesenheit von Schulsenator Ties Rabe zusammen mit den anderen 6 Schulen in
der Grundschule Altrahlstedt offiziell zur Kulturschule ernannt.
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Doch was bedeutet es für die HWS, Kulturschule zu sein? Sollen jetzt alle Kinder
noch mehr malen, tanzen, musizieren oder Theater spielen?
Nein, wir wollen den Kulturbegriff weiter fassen und haben im Kollegium
beschlossen, uns in den nächsten drei Jahren um eine „Kultur der Stille“ zu
bemühen. Der ausdrückliche Wunsch unserer Schüler bei der Befragung durch die
Schulinspektion im letzten Schuljahr war der nach mehr Stille an der Schule.
Nur wo Stille herrscht, kann Gespräch entstehen. Nur wo es ruhig ist, kann man
gehört werden. Gerade Tätigkeiten, die Geräusche erzeugen, wie beispielsweise
das Musizieren, setzen in der Umgebung Stille voraus. Wir sammeln nun mit den
Schülern Ideen für „Stilleprojekte“.
Wenn Sie Anregungen dazu haben, lassen Sie uns das gerne wissen. Auf unserer
Homepage können Sie außerdem eine Literaturliste zu diesem Thema finden. Auch
im Schulgespräch werden wir Sie weiterhin auf dem Laufenden halten.
Bettina Schäffer und Carsten Beleites
SACHUNTERRICHT Mehr Natur- und Technikwissen
Sachunterricht ist ein Kernfach der Grundschule. Er hat die Aufgabe, Kinder in das
Verstehen der Welt einzuführen. Im letzten Schuljahr wurde der Sachunterricht der
4. Klassen aufgeteilt in die einzelnen Fachwissenschaften Gesellschaft und
Naturwissenschaften und Technik.
Aktuell sind wir, mit neuen angepassten Bildungsplänen, wieder beim „bekannten
Sachunterrichtsmodell“. Klasse 1 bis 4 werden wieder Sachunterricht als
Unterrichtsfach haben. Stärkere Beachtung sollen nun die Bereiche der
Naturwissenschaften und Technik erfahren. Der Sachunterricht soll den Kindern der
Grundschule ermöglichen, systematisch anschlussfähiges fachliches Wissen und
fachliche Methodenkompetenzen zu erwerben. Die neuen Bildungspläne sind mit
deutlich weniger verbindlichen Unterrichtsinhalten versehen, damit einzelne
Themen intensiver im faÅNcherübergreifenden Unterricht und unter Berücksichtigung
der fünf fachlichen Perspektiven des Sachunterrichts (sozialwissenschaftliche,
historische, geografische, naturwissenschaftliche und technische Perspektive)
beleuchtet werden können. Die neuen Bildungspläne sind in allen Fächern
kompetenzorientiert ausgerichtet, d.h. sie formulieren für bestimmte Zeitpunkte
Anforderungen, die von den Schülerinnen und Schülern bewältigt werden sollen. Im
Sachunterricht sind diese Anforderungen drei Kompetenzbereichen zugeordnet:
Orientierung in unserer Welt, Erkenntnisgewinnung und Urteilsbildung.
Gül Suzanna Cesur
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VORGESTELLT Ich heiße…
…Maren Daly-Düvel, ich bin seit diesem Schuljahr Lehrerin an der Heinrich-
Wolgast-Schule und habe die 1d übernommen. Seit 1999 bin ich in Hamburg als
Lehrerin tätig, zunächst 7 Jahre in Willhelmsburg, danach 3 Jahre im Osdorfer Born.
Zwischen diesen beiden Tätigkeiten habe ich mein zweites Kind bekommen.
Mittlerweile ist meine Tochter schon 5, mein großer Sohn sogar schon 15 Jahre alt.
Ich unterrichte Mathematik, Deutsch, Religion, Musik und Sachunterricht.
Privat mache ich auch gerne Musik und tanze. Seit langem spiele ich Klavier, singe
gerne und viel. In diesem Sommer habe ich angefangen, Akkordeon zu lernen. Ich
war schon Klassenlehrerin von zwei Grundschulklassen und zweimal von einer 5/6
Klasse. Doch es ist das erste mal, dass ich eine 1. Klasse übernehme. Ich freue
mich sehr auf diese neue Aufgabe.
…Falk Siede. Im Team mit Frau Pettersson und Frau Birik leite ich hier an der HWS
die Klasse 1c. Vor meinem Studium habe ich eine Ausbildung zum Bürokaufmann
absolviert und habe unter anderem lange Zeit in einem Altenheim und für einen
großen Hamburger Sportverein gearbeitet. Der Job als Lehrer ist zwar deutlich
anstrengender als im Büro zu sitzen, dafür ist kein Tag in der Schule wie der andere
und ich lerne gemeinsam mit den Kindern immer wieder Neues.
Ich lebe mit meiner Familie in Jesteburg und verbringe den größten Teil meiner
Freizeit im Garten oder entspanne mich auf ausgedehnten Spaziergängen mit
unserem Hund Edda. Außerdem koche ich sehr gern – mein derzeitiges
Lieblingsgericht: Spaghetti Limone!
… Katharina Stoklas. Seit August bin ich an der HWS tätig und habe gemeinsam
mit Frau Rautenberg die Klassenleitung der 3a übernommen. In der 3a bin ich vor
allem für den Deutschunterricht verantwortlich, zudem biete ich den Wahlpflichtkurs
Töpfern an.
Studiert habe ich in Frankfurt am Main Schulpädagogik und Grundschullehramt. Im
April 2010 habe ich mein Referendariat an der Schule am Slomanstieg in Hamburg
Veddel beendet. Ich wohne in Hohenfelde und bin mit meinem kleinen Sohn oft in
St. Georg unterwegs. Mit St. Georg verbinde ich Vielfalt, Offenheit und Toleranz und
freue mich sehr, jetzt Teil einer Schulgemeinschaft zu sein, die dies als
Herausforderung und Bereicherung wahrnimmt und lebt.
Wenn ich Zeit finde, erkunde ich mit meiner Familie Hamburg per Rad, wandere in
den Ferien und lese, lese, lese. Den Großteil meiner Freizeit verbringe ich derzeit
natürlich mit Bauklötzen und auf Spielplätzen.
…Birgit Harms, hallo! Ich bin seit diesem Schuljahr auch an der Heinrich-Wolgast-
Schule tätig. Zusammen mit meiner Kollegin Frau Bake unterrichte ich in der 1a.
Daneben betreue ich die Schülerbücherei sowie den angrenzenden Ruheraum.
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Ich hoffe, dass meine Zusatzqualifikationen als Entspannungspädagogin und Qi-
Gong-Übungsleiterin auch für die Kinder von Nutzen sind. Ansonsten verbringe ich
meine Freizeit mit Kunst, Literatur, Kochen, Laufen und Yoga. Ich freue mich auf
das Schulleben an HWS und grüsse Sie herzlich!
… Kamil Akgül. Nach meinem Studium habe ich in verschiedenen Orten
Mittelanatoliens als Grundschullehrer gearbeitet. Meine ersten Auslandserfahrungen
als Lehrer habe ich in Berlin gemacht. Ich arbeite gerne als Lehrer und bin sehr
glücklich hier an der Heinrich-Wolgast-Schule. Die Arbeitsatmosphäre ist sehr gut
und das multikulturelle Schülerprofil gefällt mir besonders. Ich sammle viele neue
berufliche Erfahrungen. Mein Dienst in Hamburg geht 2014 zu Ende, dann gehe ich
zurück nach Ankara.
WAS MACHT EINSchul-Sozialpädagoge ?
Bei allen Kindern der Heinrich-Wolgast-Schule ist er bekannt und beliebt: „Herr
Reglin“, Hapkido- und Sportlehrer sowie Schul-Sozialpädagoge.
Doch wie ist er dies eigentlich geworden, und was sind seine Aufgaben?
Hauke Reglin ist „ein anderer Sozialpädagoge“. Ursprünglich gelernter
Heizungsbauer, hat er diverse Schulabschlüsse nachgeholt, zwischendurch eine
Ausbildung als Kinderpfleger abgeschlossen, im Kinderladen gearbeitet und
schließlich Sozialpädagogik studiert. Seine spätere Arbeit mit gewaltbereiten
Jugendgangs hat ihm verdeutlicht, dass man an einen 14-Jährigen, der über Jahre
Negativerlebnisse gehabt hat, nur noch sehr schwer herankommt.
Seit 11 Jahren begleitet er nun die positive Entwicklung der HWS von der Grund-,
Haupt- und Realschule bis hin zur Ganztagsgrundschule und kann – vor dem
Hintergrund, dass er weiß, wo es langgehen könnte – präventiv arbeiten.
An der HWS gilt der klassenbegleitende Ansatz. Vor allem die Bandbreite seiner
Aufgaben interessiert Hauke Reglin. Zum einen betreut er einzelne Kinder, die zu
ihm ins Gespräch oder einfach nur zum Spielen kommen. Die Teilnahme ist
freiwillig, aber immer sind ein Elterngespräch und die Zustimmung der Eltern
Voraussetzung, denn für Veränderungen müssen sie mit ins Boot geholt werden.
Zum anderen begleitet er LehrerInnen im Unterricht, um einzelne Kinder besser
betreuen zu können. In den letzten Jahren wurde auch die „Jungengruppe“ immer
weiter ausgebaut. Dort dürfen Jungen nach Regeln ringen, rangeln, raufen und
darüber sprechen, was sie bewegt.
Im Shinson-Hapkido-Unterricht schulen die Kinder auch ihre Selbstwahrnehmung
und Geduld und sind sehr beeindruckt, dass ihr Lehrer Träger des 3. Dan ist.
Seit diesem Schuljahr ist Hauke Reglin zudem Ansprechpartner und Organisator für
die Honorarkräfte im Ganztagsbetrieb.
Katy Bock (Elternrat)
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TERMINE Elternrat
Immer am dritten Donnerstag im Monat, (nicht in den Ferien)
20.00 - 21.45 Uhr im Kollegiumszimmer, 1. Stock
Änderungen, Termine, Protokolle finden Sie im Info-Kasten im Eingangsbereich!
Veranstaltungen
07.09.2011 Elternsprechtag
(an diesem Tag findet kein Unterricht statt, angemeldete Kinder
werden in der Schule betreut)
22.09.2011 20.00 Uhr: Elternvollversammlung, PAULA
29.09.2011 9.00 – 16.00 Uhr Schulausflug mit allen Kindern
24.11.2011 Türkischer Lehrertag /Ögretmenem Günü
30.11.2011 16-18 Uhr: Weihnachtlicher Bastelnachmittag
22.12.2011 11.00 Uhr: Weihnachtsfeier in der Kirche
12.01.2012 20.00 Uhr: Info-Abend für die nächsten 1. Klassen
25.01.2012 Elternsprechtag (unterrichtsfrei, Betreuung möglich)
27.01.2012 Zeugnisausgabe für die 4. Klassen
30.01.2012 Halbjahreswechsel (schulfrei)
Ferien
O4.10. - 14.10.2011 Herbstferien 2011
27.12.2011 - 06.01.2012 Weihnachten 2011/12
30.01.2011 (Montag) Halbjahreswechsel (schulfrei)
Wichtige Notiz
Im Sommer 2012 ist die Hortensie vom 9. bis 27. Juli geschlossen!
Impressum
Herausgeber: Heinrich-Wolgast-Schule, Greifswalder Str. 40, 20099 Hamburg
Redaktion: Renée Püthe-Siegert | WortKomm
Die nächste Ausgabe erscheint im März 2012
Redaktionsschluss ist am 15. Februar 2012
Beiträge per E-Mail an: post@wortkomm.de oder Petra.Demmin@bsb.hamburg.de
Betreff: Schulgespräch 03|12